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Fensterpflege: So halten sie den Verschleiß Ihrer Fenster gering

Um den Wartungsaufwand und die Wartungskosten bei Fenstern so gering wie möglich zu halten, sollte man diese regelmäßig pflegen. Die Pflegeintensität unterscheidet sich jedoch bei den verschiedenen Fenstermaterialien in einigen Punkten. Während Kunststofffenster und Aluminiumfenster eher pflegeleicht sind, weisen Holzfenster eine höhere Pflegeintensität auf.
Bei Holzfenstern verspricht man sich eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren. Bei Kunststofffenstern sind es 30 bis 40 Jahre. Die maximale Lebensdauer kann jedoch erst dann eingehalten werden, wenn man die jeweiligen Fenster fachgerecht wartet und pflegt. Ist die Fensterpflege also nicht gegeben, verschleißen Fenster um ein vielfaches schneller. Sie verkommen und verlieren durch den Verschleiß Ihre Passgenauigkeit. Darunter leidet dann wiederum die Wärmedämmung und der Einbruchschutz Ihrer Fenster und damit wird auch Ihr Gebäude als gesamtes wärmedurchlässiger und unsicherer.

Inhaltsverzeichnis:
Fensterpflege
Was ist bei der Fensterpflege zu beachten?
Fensterpflege Holzfenster
Was ist der Unterschied zu einem Lack und einer Lasur?
Sollte ich mein Holzfenster lackieren, ölen oder lasieren?

Was ist bei der Fensterpflege zu beachten?

Erfahrungsgemäß reichen für eine ausreichende, gründliche Fensterpflege von Aluminiumfenstern und Kunststofffenstern warmes Wasser, ein Glasreiniger und ein Tuch aus. Auch das Verwenden eines Abziehers kann sinnvoll sein, ist jedoch kein Muss. Bei der Verwendung von Hausmitteln zur Fensterpflege kann dies bei unüberlegter Anwendung dem Fenster mehr Schaden zufügen, als es der Reinigung des Fensters nützt. Beispielsweise wird zum Trocknen des Fensters oftmals Zeitungspapier verwendet. Dies kann jedoch durch die Grobstruktur des Papiers kleine Kratzer am Glas verursachen. Die Druckfarbe des Zeitungspapieres kann unter ungünstigen Bedingungen den Fensterrahmen verschmutzen. Zur Trocknung der Fenster sollten Sie lieber auf ein sauberes, weiches Tuch zurückgreifen. Am besten eignet sich hierfür ein Mikrofasertuch. Mikrofasertücher werden in der Optik für die Reinigung der Brillengläser verwendet, da sie die Verglasung feinporig reinigen. Identisch verhält es sich bei dem Trocknen nach der Reinigung einer Fensterscheibe. Das Mikrofasertuch reinigt gründlich und ausgiebig die ehemals beschmutzten Stellen und nimmt dabei schonend jegliche Feinpartikel mit sich.
Von dem Benutzen eines Scheuermittels oder eines groben Putzschwammes ist definitiv abzuraten,denn auch hier können unschöne Kratzer am Fenster entstehen.

Fensterpflege Holzfenster

Bis auf einige Feinheiten, die etwas zeitintensiver sind, verhält es sich bei der Pflege von Holzfenstern ähnlich wie bei Kunststoff- oder Aluminiumfenstern. Generell ist darauf zu achten, dass die Fenster durch die Pflege nicht überstrapaziert werden. Vor allem Holz kann als Fenstermaterial sehr empfindlich reagieren, daher sollte hier besondere Vorsicht geboten sein. Nachdem Sie das Fenster befeuchtet und gereinigt haben, ist das Auftragen einer Pflegemilch stark zu empfehlen. Diese wirkt sich schonend auf das Material aus, indem die Pflegemilch als eine Art Schutzschicht auf dem Holz fungiert. Zum anderen absorbiert die Pflegemilch Schmutz und gestaltet die Fensterreinigung daher angenehmer. Generell sollte die Pflegemilch etwa zweimal pro Jahr auf Ihre Holzfenster aufgetragen werden.
Zusätzlich zur Reinigung der Holzfenster müssen diese circa alle fünf Jahre lasiert, geölt oder lackiert werden. Dies ist für den Schutz des Holzes vor Witterungsbedingungen notwendig. So erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Holzfenster um ein vielfaches. Eine pauschal gültige Aussage über die Häufigkeit ist hierzu jedoch nicht zu treffen, da diese von vielen Faktoren beeinflusst werden. Die Position der Fenster am Gebäude ist neben den Witterungsbedingungen, unter denen die Holzfenster ausgesetzt sind, entscheidend für die Abstände zwischen den neu zu streichenden Beschichtungen. Während es sich in Norddeutschland empfiehlt seine Holzfenster alle zwei Jahre zu lasieren, um die maximale Lebensdauer der Fenster zu erreichen, sollte man im südlicheren Raum von Deutschland, wo in der Regel ein angenehmeres Klima herrscht, die Lasur circa alle fünf Jahre vornehmen.
Die Frage der Qualität der letzten Schutzschicht die aufgetragen wurde, hat maßgeblich mit dem zeitlichen Abstand bis zum Auftragen der nächsten Schutzschicht zu tun. Handelt es sich bei der Beschichtung um ein Produkt aus dem älteren Sortiment, so muss der nächste Aufstrich zeitnah erfolgen. Zeitnah bezieht sich in diesem Fall auf ein Jahr. Lasuren und Lacke sind heutzutage in der Regel hochwertig genug um auf circa fünf Jahre Haltbarkeit zu gelangen. Bei früheren Modellen ist dies nicht der Fall. Wurde beim letzten Anstrich also ein Lack oder eine Lasur aus älterer Produktion verwendet, muss der neue Anstrich in einem geringeren zeitlichen Abstand geschehen. Dies trifft dann zu, wenn bei Unwetterereignissen wie Hageleinfall oder starken Stürmen die Fenster beschädigt werden. Gegebenenfalls sollte man dann die Holzfenster spezifisch auf Schäden prüfen. Die Schäden sollten im besten Fall rasch beseitigt werden. Durch die Beschädigung des Fensters wird die Lasur neben dem Material häufig mit zersetzt, weshalb in diesem Falle ebenfalls eine neue Lasur notwendig sein kann.

Was ist der Unterschied zu einem Lack und einer Lasur?

Zwischen einer Lasur und einem Lasurlack besteht ein feiner aber entscheidender Unterschied. Während ein Lack die Oberfläche des Holzes deckt, zieht eine Lasur deutlich tiefer in das Holz ein. Darüber hinaus bleibt bei einer Lasur die natürliche Haptik und Optik beibehalten, während ein Lack die Oberfläche von Holz glättet und ihr einen gewissen Glanz verleiht. Beide Produkte verfügen über viele Gemeinsamkeiten und werden daher umgangssprachlich häufig als Synoyme verwendet. Oftmals werden Klarlacke und Lasuren miteinander verwechselt, was bei Besitzern von Holzfenstern oft zu Komplikationen führt, da Probleme bei einem neuen Anstrich entstehen. Folgend wird dies weiter ausgeführt.

Sollte ich mein Holzfenster lackieren, ölen oder lasieren?

Holzfenster werden bei einer fachgerechten Montage nie ohne eine Lack-, Öl-, oder Lasur Schicht eingebaut. Die darauffolgende Beschichtung sollte dementsprechend mit dem identischen Werkstoffen vollzogen werden. Wenn das Fenster also mit Öl verarbeitet worden ist, muss es bei der folgenden Schicht ebenfalls mit Öl bearbeitet werden. Aufgrund chemischer Voraussetzungen haften die verschiedenen Werkstoffe, die für die Schutzschicht verwendet werden nicht aneinander. Wird dies nicht beachtet, treten im Nachhinein Probleme bei den Fenstern auf, da der Verschleiß so um ein vielfaches höher ist. Ob die Schutzschicht ölbasiert ist, kann man durch die Durchführung eines simplen Tests erörtern. Halten Sie dafür einfach einen Föhn mit warmer Stufe auf das Holzfenster. Sollte die Schutzschicht weich und flüssig werden, handelt es sich um eine Schutzschicht, die ölbasiert ist. Dementsprechend sollte auch bei dem nächsten Anstrich eine ölbasierte Beschichtung gewählt werden, um die Haftung und damit die Effektivität des Verfahrens zu gewährleisten. Idealerweise empfiehlt es sich, die exakt gleiche Beschichtung, wie bei dem vorherigen Anstrich zu verwenden.

Abschließend ist zu sagen, dass ohne die Fensterpflege langfristig gesehen hohe Kosten entstehen können, da ein Fensterwechsel bei ungepflegten Fenstern oft deutlich schneller vollzogen werden muss. Es lohnt sich daher vor allem bei hochwertigen Fenstern eine regelmäßige Pflege durchzuführen, um langfristig Geld zu sparen. Auch energetisch gesehen ist die Fensterpflege sinnvoll, da durch sie ein Verziehen der Fenster minimiert wird und dadurch die Wärmedurchlässigkeit des Gebäudes gering gehalten wird.

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